axolotl teutonic invaders Axolotl
„Teutonic Invaders” 
Genre: Old School Melodic Death Metal / Black Metal
Art: Album
Songs: 11
Dauer: 48:11
Label: Eigenproduktion
VÖ-Termin: 16.02.2013
Website:
Social Media: facebookmyspaceyoutube
 
review 09
Titelliste
01. The Sound of Times to Come
02. Inverted Cross
03. Rennaisance After Armageddon
04. Your Own Psycho
05. Grave New World
06. Winning Madness
07. Mors et Corruptio
08. Teutonic Invaders
09. Hate You
10. Of Nocturnal Hearts
11. Metal & Beer
AXOLOTL ist eine Old School Melodic Death Metal Band aus Gelsenkirchen. Dass es mit selben Namen sogar im Tierbereich einen Schwanzlurch gibt wusste ich bis gestern auch noch nicht, bekommt man eben angezeigt wenn man sich auf die Suche nach Informationen macht…..Google dein Freund. Aha, weiß ich wieder etwas mehr. Da ich mich grade mehr mit der Musik befassen möchte, lass ich das Tier mal in Ruhe und wende mich an das „Tier im Manne“, denn hier geht eher tierischst die Post ab. Infos von AXOLOTL zu bekommen, außer auf den Sozialnetzwerken, ist wieder äußerst schwerfällig.

Also, drücken wir „Play” und lauschen…„The Sound Of Times To Come“…Ja so ist es! Das Intro kündigt das kommende Inferno an. Alles noch ruhig und melodiös, das sich mehr und mehr steigert. Dann bricht es aus! Brachial bohrt sich der Sound in die Gehörgänge. AXOLOTL köcheln da ein Süppchen was ich eigentlich nur in folgende Worte fassen kann: Göteburger Schule, Melodic Death Metal vermengt mit blacklastigen Schreiausbrüchen, in Hooklines verpackt und einen genialen Sound.
Wenn man intensiv hinhört entdeckt man unter anderem folgende Mischung: Ich schweif mal nach Schweden ins »Abyss« Studio und grüße Peter Tägtgren (HYPOCRISY), ein Schwenk zurück südlich nach Liverpool und holen Jeff Walker (CARCASS) ins Boot, und machen noch einen kurzen Abstecher nach Norwegen und packen Olve „Abbath“ Eikemo (IMMORTAL) ein und haben schon mal den gesanglichen Anfang. Diesen unterstützt dann der Sound von HYPOCRISY, AMON AMARTH, CARCASS, DISSECTION, und in bisschen AT THE GATE…fertig ist die Mischung….so grob umschrieben.

„Inverted Cross“ lässt das Inferno entfachen aus der eben genannten Mischung und man erinnert sich irgendwie an Alben wie „Abducted“ (1996), „The Final Chapter“ (1997) (beide HYPOCRISY) oder an „Heartwork“ (1993) (CARCASS), na und nun alle Alben von AMON AMARTH aufzuzählen erspar ich mir jetzt…einen Schuss Black Metal obendrauf und dann passt das Ganze.

AXOLOTL haben immer die nötige Portion Melodic-Hookline im Gepäck, lassen aber auch kräftig krachen wie in „Rennaisance After Armageddon“. Allerdings frag ich mich grad ob das nur mir auffällt, das man in „Your Own Psycho“ etwas holpert und für einen kurzen Moment danebenliegt und die Klampfe ein halben Takt zu schnell war. Passiert eben bei einer Eigenproduktion. Fällt aber nicht tragisch ins Gewicht. Der siebte Song „Mors et Corruptio“ fällt im Gesamtbild etwas aus der Rolle, als reines Klavier (Intro) Spiel wirkt es, und das ist eine einzelne Meinung, deplatziert, außer man sieht es als Intro-Vorspiel zum Titeltrack „Teutonic Invaders“, aber das ist dann Auslegungssache. Der Titeltrack rumpelt mächtig los und lässt keine Wünsche des Metalherzens offen.
Weil es Herren wahrscheinlich mächtig Spaß macht nicht alles Bierernst zu nehmen, klebt man eben am Ende des Albums einen „Klischeesong“ der Marke TANKARD dran (Augenzwinkern) und damit sich das Ganze auch lohnt und man den Song nicht übersehen kann nennt man ihn auch noch „Metal & Beer“ -  mit viel Humor und einem kleinem lächeln ergötzen wir uns dann daran.

Nach meinem Informationstand ist die Silberscheibe nur bei der Band selbst für 10 € käuflich zu erwerben. Entweder kontaktieren über Facebook [http://www.facebook.com/axolotlofficial] oder schreibt eine Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dieses Review wurde geschrieben von Fateland

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